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Bild vergrößernLeopardgecko
Eublepharis macularius

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Unterordnung: Echsen (Lacertilia)
Überfamilie: Geckoartige (Gekkota)
Familie: Geckonidae (Geckos)
Unterfamilie: Lidgeckos (Eublepharinae)
Gattung: Leopardgeckos (Eublepharis)

Verbreitung: Ost-Iran, Südost-Afghanistan, Pakistan, Nordwestindien

Beschreibung: Dieser Gecko kann eine Gesamtlänge von 25 cm erreichen. Er hat eine schmutzig weiße bis gelbliche Grundfarbe. Seine Musterung besteht aus zahlreichen schwarzbraunen Tupfen und Flecken. Jungtiere weisen dunkelbraune Querbinden auf. Leopardengeckos aus Pakistan sind oft dichter gefleckt einige Tier weisen auch eine mehr oder weniger deutliche Längsstreifung auf. Das äußere Ohr ist gut sichtbar. Auf der Unterseite der Zehen befindet sich eine Querreihe von Lamellen, die aber nicht haften. Als Kletterhilfe dienen die kräftigen Krallen an den Zehenenden. Der im Querschnitt runde Schwanz ist deutlich segmentiert. Wie bei vielen trockenbewohnenden Geckos ist auch bei diesen der Schwanz als Fettspeicher ausgelegt. Männliche Tiere erkennt man ihren massigen Körperbau und an den breiteren und größeren Köpfen. Außerdem weisen sie eine winklig angeordnete Reihe von 9 bis 14 Präanalporen auf.

Lebensraum: Steppenartige Gebiete, Felswüsten und dünn bewachsenes Grasland. Im Gebirge sind sie noch in 2100 m ü. NN anzutreffen.

Lebensweise Haltung und Zucht: Leopardgeckos hält man am besten paarweise oder in Zuchtgruppen , bestehend aus einem Männlichen Tier und 3 bis 4 Weiblichen Tieren. Den Bodengrund des Terrariums füllt man mit einer 5-10 cm hohen Schicht aus Sand und Lehm die in einigen Bereichen leicht feucht gehalten werden sollten. Als Beleuchtung genügt ein Strahler der örtlich eine Temperatur von 30-35° C schafft. Da die Tiere einen relativ hohen Flüssigkeitsbedarf haben darf auf keinen Fall eine Wasserschale fehlen. Unter günstigen Bedingungen erfolgt Ende Januar/Anfang Februar die Paarung. Schon Anfang März ist mit den ersten Eiern zu rechnen, die das Weibchen an einer feuchten Bodenstelle vergräbt. Zuvor unternimmt es an verschiedenen stellen Probegrabungen. Im Laufe des späten Frühjahres bis zum Sommer legt das Weibchen dann jeweils 1 bis 2 Eier manchmal auch 3 Eier pro Gelege an diesen Stellen ab. Die weichschaligen, wenig empfindlichen Eier bettet man am besten in Dosen mit feuchter Vermiculite. Die Jungen schlüpfen je nach Zeitigungstemperatur nach ca. 60-80 Tagen . Es empfiehlt sich die Eier bei Temperaturen zwischen 28-32°C zu zeitigen. Erfahrungen haben gezeigt das bei niedrigeren Temperaturen häufiger Weibliche bei höheren Männliche Tiere schlüpfen. Die Jungtiere haben eine aus Querbändern bestehende Zeichnung. Sie löst sich im Laufe des Wachstums auf und entwickelt sich zu der typischen Erwachsenenzeichnung.

Die Aufzucht der Jungtiere bereitet keine Schwierigkeiten, da die Jungen schon kurze Zeit nach dem Schlüpfen gierig an die Nahrung gehen. Junge wie Alte Tiere füttert man am Besten mit Grillen, Heuschrecken usw.. Auch Wachsmaden werden gerne genommen. Adulte Tiere nehmen auch gerne nestjunge Mäuse was vor allem bei trächtigen Weibchen empfohlen werden kann.

Leopardgeckos können Aufgrund Ihrer einfachen Haltbarkeit uneingeschränkt dem Anfänger empfohlen werden. Man sollte jedoch darauf achten keine Männchen zusammen zu pflegen da diese untereinander sehr aggressiv sind.

Terrarium: Als Behälter für Eublepharis macularius empfehlen wir ein trockenes o. halbtrockenes Terrarium mit einer Größe von min. 100 x 50 x 60 m. Als Beleuchtung empfehlen sich Strahler. Als optimale Temperatur hat sich eine Haltung bei Temperaturen um 28° bis 32°C bewährt.

Artenliste der Gattung: E.angramainyu, E.hardwickii, E.macularius, E.turcmenicus, E.fuscus

Autor: B. Queisser / www.terrapro.de

Für artgerechte Haltung dieser Tierart empfehlen wir:

Beleuchtung:

Heizung:

Luftfeuchtigkeit:

Bodengrund:

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